Girls‘ Day 2022

ahc öffnet Türen für Mädchen-Zukunftstag

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause fand vergangene Woche der Girls‘ Day endlich wieder in Präsenz statt. Auch die ahc GmbH machte beim bundesweiten Mädchen-Zukunftstag mit. Sieben Schülerinnen besuchten das ahc Team im Stuttgarter Büro und erhielten einen Einblick in den Beruf „Technische Projektmanagerin“.

Jessica Stier blickt zufrieden zurück auf den Girls‘ Day 2022: „Mir war es wichtig zu zeigen, wie vielfältig mein Job als Projektmanagerin ist. Ich konnte die Mädchen darin bestärken, sich auch in ein technisches Umfeld zu wagen und damit traditionelle Rollenbilder aufbrechen, von denen es heutzutage immer noch zu Genüge gibt.“

Zwar sind Frauen in MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) keine absolute Seltenheit mehr, aber dennoch stark unterrepräsentiert. Laut dem MINT-Herbstreport 2021 vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln liegt in Deutschland der Frauenanteil in diesem Umfeld gerade einmal bei 15,5 Prozent.

Über 20 Jahre Girls‘ Day und immer noch aktuell

„Das ist ein besorgniserregendes Ergebnis. Gleichzeitig bestätigt es, dass wir als Gesellschaft solche Formate wie den Girls‘ Day weiterhin brauchen“, so Sophia Hatzelmann, Geschäftsführerin der ahc GmbH. Seit dem Start des Girls‘ Day im Jahr 2001 haben Unternehmen, Betriebe und Hochschulen mehr als 150.000 Veranstaltungen mit Plätzen für rund 2 Millionen Mädchen angeboten.

Die ahc GmbH ist bereits zum vierten Mal beim bundesweiten Mädchen-Zukunftstag dabei. Als Elektroingenieurin und Mutter von drei Mädchen liegt es Hatzelmann besonders am Herzen, junge Frauen zu ermutigen ihren Weg in MINT-Berufe einzuschlagen. „Ob weiblich, männlich oder divers – die Studien- und Berufswahl darf nicht vom Geschlecht abhängen, sondern sollte sich nach den Interessen, Stärken und Kompetenzen jeder einzelnen Person richten.“

Welche Kompetenzen eine Projektmanagerin mitbringen sollte, haben die Girls‘ Day Teilnehmerinnen an diesem Tag erfahren. Kommunikativ, teamfähig, lösungsorientiert und flexibel, sind einige der Soft Skills, die eine Projektmanagerin mitbringen sollte.

SMARTe Ziele

Im Anschluss daran lernten die Mädchen Methoden kennen wie beispielsweise die SMART-Methode zur Zieldefinition. Smart steht für spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Nach diesen Kriterien durften die Teilnehmerinnen eines ihrer persönlichen Ziele einmal genau unter die Lupe nehmen.

„Die Idee hinter SMART ist es, ein Ziel so konkret und klar wie möglich zu formulieren. Das hilft bei der Projektumsetzung und motiviert“, erklärt Stier.

Neben der SMART-Methode lernten die Girls' Day Teilnehmerinnen auch die SWOT-Analyse kennen.

Die Ergebnisse der Teilnehmerinnen waren vielfältig. „Von 'besser werden in der Schule' über 'ein Buch schreiben' bis hin zu 'keine Fast Fashion mehr kaufen' – es war spannend zu sehen, welche Ziele die Mädchen verfolgen und wie sie diese nach SMART definieren“, sagt Stier, die erstmalig den Girls‘ Day für die ahc GmbH durchgeführt hat.

„Mir hat der Mädchen-Zukunftstag großen Spaß gemacht und ich würde mich freuen, einige der Teilnehmerinnen im Rahmen eines Praktikums bei uns wieder begrüßen zu dürfen.“